Gasvergleichsrechner

Wenn man auf der Suche nach einem neuen Gasanbieter ist, dann fallen auch die zahlreichen Billiganbieter auf, die den Kunden mit besonders niedrigen Preisen locken. Viele Kunden schrecken jedoch vor diesen Billiganbietern zurück, weil sie glauben, dass derartig billig angebotenes Gas auch schlechtes Gas sein muss. Doch diese Angst ist unbegründet.

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Seit dem Jahre 1998 steht es jedem Kunden frei, seinen Versorger selbst zu wählen. Doch im eigentlichen Sinne konnte das vorerst nur von den gewerblichen Kunden in vollem Umfang genutzt werden. Erst durch das Gasnetzzugangsmodell aus dem Jahre 2007 wurde auch das Wechseln für den privaten Kunden realisierbar und interessant. So verhält es sich beim Gas ähnlich wie beim Strom – nicht mehr nur der Billigstrom wird immer interessanter, sondern auch das Billiggas. Energielieferanten wollen davon natürlich auch profitieren und bieten ihren Kunden sowohl Billigstrom als auch Billiggas im Bundle an. Als Kunde ist man jedoch nicht verpflichtet, Strom und Gas vom selben Anbieter zu beziehen. In den meisten Fällen ist es sogar günstiger, wenn man Strom und Gas von verschiedenen Anbietern bezieht, da sich Bundle-Angebote auf den zweiten Blick auch oftmals als teurer herausstellen können.

Billiges Gas ist jedoch nicht schlechter als das teure Gas. Denn an der Qualität des Gases ändert sich nicht. Nur die Preise unterscheiden sich. Das bezieht sich dann aber auch meist auf die Rahmenbedingungen, die zur Gaslieferung gehören, also zum Beispiel den Service oder auch die Zahlungsarten. Wichtig ist, dass man die Anbieter und Tarife miteinander vergleicht. Denn so erhält man einen genauen Überblick darüber, wie viel man tatsächlich sparen kann.

Für einen Gasvergleich sollte man seinen durchschnittlichen Verbrauch kennen. Diesen kann man der letzten Jahresabrechnung entnehmen. Nach Möglichkeit sollte aber ein Durchschnittswert aus mehreren Jahresabrechnungen ermittelt werden, da nicht immer ungefähr gleich viel Gas verbraucht wird. Möchte man nun einen Vergleichsrechner nutzen, der im Internet auf vielen Seiten kostenlos angeboten wird, dann sollte man den Gasverbrauch ruhig etwas höher ansetzen. Das bietet im Nachhinein auch einen besseren Spielraum im Gasverbrauch.

Man sollte sich aber auch nach einem Gasanbietervergleich nicht direkt für das erstbeste und günstigste Angebot entscheiden. Denn hier ist auch Vorsicht geboten. Der Gaspreis ist eng mit dem Ölpreis verbunden. Das bedeutet, dass der Gaspreis sich ebenso wie der Rohölpreis entwickelt. Wird das Öl teurer, so ist auch beim Gas mit einer Preiserhöhung zu rechnen. Wird das Öl wieder günstiger, so fallen auch die Preise für Gas. Es gibt jedoch auch Anbieter, die nur die Erhöhung des Gaspreises an die Kunden weitergeben. Von einer Preissenkung erfahren die Kunden nichts. Man sollte also bei der Wahl des Gasanbieters auch darauf achten, wie fair der Gasanbieter seine Kunden behandelt.